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Spiele per Post

Spiele per Post

Brett- und Gesellschaftsspiele lassen sich auch per Post spielen (englisch: 'play by mail', kurz 'pbm'). Ganz hervorragend funktioniert das in 'Zines', das sind photokopierten Heftchen mit geringer Auflage.

Die meisten Postspiel-Zines funktionieren so: In einer Ausgabe sind vor allem die Auswertungen der verschiedenen Partien abgedruckt. Das Heft wird photokopiert und zum Selbstkostenpreis per Post an alle Abonnenten verschickt. Die Leser erstellen ihre Spielzüge zu den Partien, an denen sie teilnehmen, und schicken sie per Briefpost an die Spielleiter. Die Spielleiter werten die erhaltenen Züge aus, produzieren eine neue Auswertung und schicken sie an den Herausgeber, der die Auswertungen zu einer neuen Ausgabe des Zines zusammenstellt.

Die Seiten von Lukas Kautzsch enthalten einige weiterführende Informationen.

Entwicklung

Ihre "große Zeit" hatten die Postspiel-Zines in den den 80er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts. E-Mail und Internet steckten damals noch in den Kinderschuhen, so dass die Kommunikation per Briefpost sinnvoll war.

Inzwischen haben viele Postspiel-Zines ihr Erscheinen eingestellt. Andere Zines erscheinen im Internet, teilweise zusätzlich zu einer gedruckten Ausgabe. Spielzüge werden im Allgemeinen per E-Mail abgegeben.

LuDiKus und Spielwiese

'LuDiKus' und 'Spielwiese' waren zwei Zines, die ihr Erscheinen schon vor etlichen Jahren eingestellt haben. Da im Netz praktisch keine Informationen zu diesen Zines zu finden sind, sollen die wichtigsten Daten hier kurz aufgeführt werden.